Bericht aus dem Bauausschuss und Kirchenvorstand

Vor den Sommerferien haben Kirchenvorstand und Bauausschuss häufig zur Planung des Gemeindezentrums getagt und die Grundlagen für die Erarbeitung des Bauantrages geschaffen. Zwei Wochen vor den Sommerferien wurden der Gemeinde ein Modell und die vorläufigen Pläne für den Neubau präsentiert und ausgestellt.

Gegenüber dem Wettbewerbsentwurf hat sich einiges verändert: die Fenster des großen Saales wurden vergrößert, die Einfassungen stärker akzentuiert, die Räume wurden z.T. neu angeordnet und vor allem die schalltechnische Trennung der Räume verbessert. Leider hat sich aufgrund der Baukosten herausgestellt, dass weder ein Keller noch ein eigener Raum für Band und Musik realisiert werden kann (dafür wären mindestens 80.000 EUR zusätzlich nötig gewesen), aber durch zweckgebundene Spenden ist die Verdopplung der Größe eines Gruppenraumes zur Schaffung eines großen Mehrzweckraumes möglich geworden. Dieser liegt jetzt am hinteren Rand des GZ. Hier kann jetzt Musik gemacht werden, ohne mit anderen Gruppen in Konflikt zu kommen. Es ist zwar bedauerlich, dass sich die Vision eines eigenen Raumes nicht realisieren lässt, die Möglichkeiten des neuen GZ stellen aber eine große Verbesserung gegenüber dem alten GZ dar.

Das geräumige Foyer lädt zum Verweilen ein (Kirchencafè) und dient als Zentrale, von wo alle Räume, auch das Pfarrbüro, zugänglich sind. Alle Räume, auch die im Pfarrhaus, sind barrierefrei zu erreichen. Der große Saal ist hell und nach vorne hin offen gestaltet, er drückt damit die Öffnung der Gemeinde nach außen hin aus. Die hinteren Räume sind ruhig gelegen und öffnen sich auf eine Terrasse im Garten, so ist für eine gute Arbeitsatmosphäre gesorgt. Der moderne Charakter des Hauses bildet ein Gegengewicht zu der etwas burgartigen Kirche, ohne mit dem denkmalgeschützten Ensemble in Konkurrenz zu treten. Für alle Gruppen gibt es eine passende Raumgröße: Kleingruppenarbeit, Kinder- und Jugendgruppen, Kinder- und Kirchenchor, Senioren und Feiern wie Fasching und Neujahrsempfang.
Mit der Festlegung auf ein Raumkonzept sind jetzt die Voraussetzungen geschaffen, mit den Fachplanern die Erarbeitung des Bauantrages anzugehen: Baustatik, Brandschutz, Akustik, Technische Ausstattung, Energieplanung. Wir hoffen, nach den Sommerferien den Bauantrag vorbereiten zu können.
Bei näherer Kalkulation haben sich die Projektkosten für den Neubau insgesamt etwas gesteigert. Grund sind z.T. höhere Anforderungen an das Gebäude seitens der Gemeinde, z.T. sind es die behördlichen Auflagen (Brandschutz), aber auch die stark steigenden Baupreise (Stahlpreise). Daher ist es dringend nötig, zur Hebung des Ausstattungsstandards fleißig Spenden zu sammeln. Jetzt wo es konkret wird, bitten wir Sie herzlich um Ihre finanzielle Unterstützung für das Bauvorhaben.
Im Herbst werden wir wieder einen Workshop veranstalten, in dem es um die Ausstattung des Gebäudes und die finanzielle Realisierung von zusätzlichen Wünschen gehen wird.
Leider lässt sich zum Zeitpunkt der Drucklegung des Mitteilungsblattes noch nichts Genaueres zum Verkauf des alten Gemeindezentrums sagen, wir sind zum aktuellen Zeitpunkt in einer konkreten Verkaufsvorbereitung. Näheres dazu geben wir kurzfristig bekannt.
Für den Kirchenvorstand und Bauausschuss:
Pfarrer Markus Brandenburg

Di, 2.Sep 2008 · Gemeindeleben · Berichte · Neues Gemeindezentrum

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