Ökumenischer Gesprächsabend v. 30.1.2018

Das Ausgangsthema bildete die Frage nach der Bedeutung der Heiligen Schrift im Leben der Menschen, verbunden mit der Umsetzung der christlichen Grundsätze im täglichen Miteinander.

Ein langjähriger Südamerikakenner der Gesprächsrunde führte hierzu die Reise von Papst Franziskus vom 15.1.-18.1.2018 nach Chile und Peru an. Die dortigen Probleme sind vielschichtig und werden bestimmt durch Gegensätze von Arm und Reich, durch Machtgier und Korruption der politisch Verantwortlichen, aber auch die Diskriminierung indigener Bevölkerungsgruppen.

Gelobt wurde das Eintreten des Papstes gegen diese Fehlentwicklungen, die seinem tiefen Glauben an die Grundsätze der Bibel zur Nächstenliebe entstammen. Deutlich wird hierbei auch, dass dieses Eintreten Mut erfordert, denn gerade in Südamerika treffen diese Konflikte in einem verstärkten Maße aufeinander. Besondere Beachtung fand auch die hohe Anzahl von Gläubigen bei einer Messe in Lima, mit nahezu 1.3 Millionen Gläubigen, was nicht zuletzt die Bedeutung der Kirche für die Menschen verdeutlicht.

Im Weiteren sprachen wir über scheinbare Widersprüche im Alten und Neuen Testament. Doch diesem vermeintlichen Widerspruch könne man begegnen, wenn man beide Teile als fortlaufende Entwicklung in sich versteht. Angemerkt wurde auch, dass das Studium der Bibel nicht losgelöst von einer Gemeinschaft sein sollte, denn gerade dann ließen sich entstehende Fragen deutlicher beantworten.
Dies bedarf im kommenden Ökumenischen Gesprächsabend der Vertiefung.

Zum nächsten Gesprächsabend lade ich wieder alle Interessierten zum 27.2.2018, um 19.30 Uhr, in unser Gemeindezentrum von Maria Gnaden herzlich ein.

Ihr Lutz Hartmann
Tel.: 030/404 19 87

Fr, 2.Feb 2018 · Gemeindeleben · Ökumene

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